Malta bietet so viel mehr als Sommer, Sonne und Sonnenschein

Wenn man seinen Englisch Sprachkurs auf Malta plant, hat man stets im Hinterkopf “erst lernen, dann ab an den Strand.”

Vor allem im Sommer. Der maltesische Archipel ist bekannt für sein kristallklares und türkis blaues Wasser. Malta ist nicht nur eine Anlaufstelle für Sonnenanbeter, sondern auch das Mekka für Taucher aus ganz Europa.

Ein felsiger Meeresgrund und malerische Buchten laden zu spektakulären Exkursionen ein, sowohl im offenen Meer als auch in Grotten. Nicht nur eine üppige, in allen Farben schimmernde Flora kann der Taucher hier entdecken, sondern auch Schiffswracks, die von weit zurückliegenden Kriegsereignissen erzählen. 33 Tauchsportzentren und – schulen bieten ihren Dienst für Anfänger und Fortgeschrittene an. Das Mindestalter beträgt 14 Jahre für einen Tauchgang.

Sonnenanbeter kommen auf Malta sicherlich auch nicht zu kurz. Nicht um sonst wurde Malta von ‚International Living Magazine’ zu dem Ort mit dem besten Klima der Erde ausgezeichnet. Das Klima ist das ganze Jahr über angenehm.

Die Strände sind für gewöhnlich kleiner, als man es von Mallorca oder Ibiza kennt. Das liegt aber daran, dass auf Malta alles etwas kleiner und kompakter ist. In den Städten, wie Sliema und St. Julians findet man Steinstrände, die sich direkt an die Promenade anschließen. Wer mehr nach Sandstränden, fern ab von den Tourismuszentren sucht, muss sich in den Norden der Insel begeben. Im Nordwesten, genau gegenüber der Insel Gozo, liegt die kleine, stille Paradise Bay. Ebenso reizvoll ist die nicht weitentfernte Anchor Bay. Berühmt wurde diese Bucht vor allem durch den Regisseur Robert Altman, der sie als Kulisse für seinen Film Popeye benutzte. Weiter südlich schließen sich die Golden Bay und die Ghajn Tuffieha Bay an, zwei Buchten mit blaugrünem Wasser und ganz feinem goldenen Sand, die zu Fuß über eine lange Treppe erreichbar sind.

Aber auch Gozo kann zahlreiche Buchten und Strände aufweisen. Die wohl bekannteste ist die Ramla Bay. Mit ihrem roten Sand, der zur Mittagssonne besonders farbenprächtig leuchtet, und der über ihr gelegenen Calyso Cave, zieht sie zahlreiche Badegäste an. Jedoch sind die Strände auf Gozo nie so sehr besucht, wie diese auf Malta.

Erst studieren, dann am Strand entspannen- die kleine Insel macht alles möglich.

Um den Ort Paceville zu beschreiben braucht es ein paar mehr Worte. Es ist ein winziger Ort, dessen Übergang zu St. Julians man eigentlich gar nicht merkt. Für viele Besucher ist es ein Viertel, das zu St. Julians gehört. Nicht viele wissen, dass es ein eigener Ort ist. Tagsüber gibt es dort nicht viel Spektakuläres zu sehen. Eine Shopping Mall, ein paar Hotels und ein feiner Kieselstrand an der St. George Bay. Das ist eigentlich schon grob alles, was bei Tageslicht hier auf einen wartet.

Doch bei Sonnenuntergang erwacht dieser Ort zum Leben. Mit dem Nachtleben kann Malta daher locker mit Ibiza und Mallorca mithalten. Auch wenn man dies auf den ersten Blick nicht glauben kann.

Alles, was ‚in’ ist, kann man hier finden. Eine unglaubliche Mischung aus Restaurant, Diskotheken, Pubs und Szenelokalen lässt keine Wünsche offen. Den Fans des Vergnügungsviertel steht in punkto Musik alles offen. Von Reggae zum Hip- Hop, von Rock zu Pop und zur Soul Musik, die unterschiedlichsten Sounds schallen durch die maltesischen Nächte.

Die meisten Clubs schließen nicht vor 4 Uhr und einige sind sogar bis zum Morgengrauen geöffnet. Vor allem die Jugend trifft hier zusammen. Das Publikum ist international, neben vielen Einheimischen kommen auch all jene, die momentan ihren Urlaub auf der Insel verbringen und abends feiern möchten.

Denn abgesehen von den Sommermonaten, ist Paceville die einzige Anlaufstelle auf Malta für ein Nightlife deluxe.

Im Sommer öffnen die Open- Air Diskos in Buggiba und Rabat ihre Tore und ermöglichen eine unvergessliche Party unter dem Sternenhimmel Maltas.

Der Sommer ist auch die Saison der Bootpartys. Es gibt viele Veranstalter, die von Sliema Ferries für wenig Geld Partys organisieren. Man geht mit einem großen Segelschiff von Sliema Richtung Comino und wieder zurück. An Bord findet man eine Bar, reichlich Essen und eine eigene Dance- Area mit DJ.

Wer aber eher etwas Gehobenes sucht, ist hier ebenfalls richtig. Nicht weit von der Partystraße findet man beispielsweise Portomaso, oder auch die Casinos und Clubs in der Dragonara Gegend. Hier tummeln sich vor allem die Reichen und Schönen der Insel.