Effektiv englische Vokabeln lernen

Als Vokabeln (lat. vokabulum) werden alle in einer Sprache vorhandenen Worte bezeichnet.

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Der Wortschatz einer Sprache ist jedoch keine feste Größe – er ist vielmehr ein sich veränderndes und wachsendes Gebilde: Bezeichnungen, die von Sprechern nicht mehr verwendet werden, gehen über die Zeit verloren. Das betrifft nicht nur den Wortschatzes einer Sprache, sondern auch den individuellen Wortschatz eines Sprechers: Beim Erlernen einer Fremdsprache gilt es nicht nur das Regelwerk (die Grammatik) zu erlernen, sondern dieses auch konkret, am besten zusammen mit Muttersprachlern, anzuwenden. Ohne diese Übung verringert sich nicht nur deine Grammatikkenntnisse, sondern vor allem dein Wortschatz.

Die beliebtesten Methoden, um (Englisch-)Vokabeln zu lernen, sind unter anderem das Niederschreiben der Wörter in Vokabelheften und Lernkarteien. Um die Wörter effektiv zu lernen, kann man neue Vokabeln laut lesen, in Kontext zu bereits bekannten Wörtern setzen und beispielsweise mit der Memotechnik oder der Schlüsselwortmethode kombinieren. Für ein wenig Kontrolle kann die Abfrage durch eine zweite Person stattfinden oder man schafft sich ein Computerprogramm als Vokabeltrainer an. Es gibt sowohl im Print- als auch Onlinebereich viele Möglichkeiten, die englische Sprache zu erlernen, besonders sinnvoll sind dabei Sprachkurse in englischsprachigen Ländern.

Spezielle Methoden um (englische) Vokabeln zu lernen

Eine leichte Methode, um Vokabeln zu lernen, die auch Spaß macht und bei der man seiner Kreativität freien Lauf lassen kann und sollte, ist die Schlüsselwort-Methode. Dabei bringt man die neue Vokabel in Verbindung zu ähnlich klingenden Wörtern. Zur Hilfe kann man Diagramme aufzeichnen, und diese in ein Bild integrieren und darauf eine Geschichte aufbauen. Dabei gilt der Grundsatz, je origineller, wirrer, absonderlich und seltsamer, desto besser kann man sich daran erinnern. Diese Methode eignet sich übrigens auch hervorragend, um sich Namen von Personen zu merken. Im ersten Schritt wird das Klangbild des Wortes analysiert. Das kann in der Zielsprache oder auch in der Muttersprache sein, das Ziel ist lediglich, eine gedankliche Brücke zu schaffen. Beispielsweise könnte man von dem englischen Wort „mice“ über das Klangbild auf das Wort „Mais“ kommen. Diese beiden Wörter müssen nun in einer Geschichte bzw. einem Bild zusammenfinden, z.B. viele Mäuse knabbern an einem großen Maiskolben, wobei „Mais“ das Schlüsselwort darstellt. Wichtig ist dabei, dass man sich das Bild intensiv vorstellt, um mehr Bezugspunkte zu erhalten. Hilfreich für die Erinnerung ist, dass man sich die Geschichte vor dem inneren Auge vorstellt, mit Farben, Gerüchen und Emotionen, an die man sich persönlich leicht erinnern kann. Diese Lerntechnik zählt zu den effektivsten Methoden, um sich englische Vokabeln einzuprägen.

Unkonventionelle Methoden sind besonders effektiv

Hat man die englischen Vokabeln einmal gelernt, ist eine dauerhafte Wiederholung unerlässlich. Am besten notiert man sich die Vokabeln, an die man sich nicht sofort erinnern kann, auf einer separaten Notiz und widmet diesen Wörtern spezielle Aufmerksamkeit. Zu Beginn sind die Geschichten vielleicht noch etwas holprig und man erkennt, dass damit nicht alle Vokabeln gleichermaßen leicht erlernbar sind. Außerdem kann man seine „Mitlernenden“ aufgrund der individuellen Vorstellungskraft nur bedingt an den eigenen Geschichten teilhaben lassen, aber individuell ist es eine gute Methode, um Vokabeln zu lernen.

Also solltet ihr so MERK-würdige Geschichten wie nur möglich wählen. Wer Probleme mit dem langfristigen Merken von Vokabeln hat, kann sich die „Loci-Methode“ zunutze machen oder einen Vokabeltrainer, wie zum Beispiel "phase6" oder "az6-1", zum Wiederholen des Vokabulars anschaffen.

Um seinen Wortschatz zu vergrößern, sollte man viel lesen und die unbekannten Wörter (wenn auch aus dem Kontext verständlich) nachschlagen und beispielsweise in ein Karteikartensystem übertragen. Dabei sollte man auf das Sprachniveau der Literatur achten. Daneben sollte so viel wie möglich kommuniziert und dabei versucht werden, sich so präzise wie möglich auszudrücken. Um darin erfolgreich zu sein, empfiehlt es sich, durchgehend sinngleiche (Synonyme) oder gegensätzliche Wortpaare (Antonyme) anstatt des Grundwortschatzes oder Umschreibungen zu verwenden. Dies sind altbewährte Methoden, um englische Vokabeln zu lernen.

In der englischen Sprache gibt es neueren Schätzungen zufolge einen Wortschatz mit einer Gesamtgröße von einer Million Wörtern. Das bedeutendste Wörterbuch, das „Oxford English Dictionary“, wird herausgegeben von der Oxford University Press und enthält knapp 600.000 Schlagwörter mit ca. 2,5 Millionen Anwendungsbeispielen in Zitaten. Natürlich kann man nicht alle diese englischen Vokabeln lernen, aber schon 2.000 genügen, um sich einigermaßen passabel zu verständigen. Viele interessante Themen rund um das Thema Englischvokabeln findest Du auch in unserem Forum .

340 Millionen Menschen beherrschen Englisch als Muttersprache, wobei es sich um das sogenannte „modern English“ handelt, das seit 1700 gesprochen wird. Die heutige englische Sprache hat seine Wurzeln im Altenglischen bzw. „Anglo-Saxon“ von ca. 450 bis 1150, das der indogermanischen Sprachfamilie entspringt. Neben British English und American English gibt es heute eine Vielzahl von Varietäten, zum Beispiel Manglish (Malaysisches Englisch), Singlish (Singapurisches Englisch), Tinglisch (Thai-Englisch) und Südafrikanisches Englisch.

hier wird englisch gesprochen

Als Weltsprache der Gegenwart findet Englisch vor allem in der Wirtschaft, der Informationstechnik und den neuen Medien Verwendung. Um an der heutigen, immer stärker global vernetzten Welt teilhaben zu können, sind englische Sprachkenntnisse fast schon unerlässlich.